Gute Nachrichten aus dem Nahen Osten sind selten, noch viel seltener gute Nachrichten aus Palästina, diesmal aus dem Westjordanland.
Es gibt dort das Ökodorf Farkha. Ein Ökodorf in Palästina ist etwas anderes als in Deutschland, erfahren wir auf der Webseite des Ökodorfs Siebenlinden, dessen Bewohner mit Farkha in Verbindung stehen. Es handelt sich um keine intentionale Gemeinschaft, sonden um ein ganzes Dorf mit 1800 Einwohnern, die versuchen, auch unter schwierigen Bedingungen gegenseitige Hilfe und nachhaltigen Umgang mit der Natur praktisch zu leben. Früher waren auch internationale Freiwillige zu Workshops geladen, das ist derzeit nicht möglich.
Trotz des Genozids in Gaza und der Siedlergewalt im Westjordanland hat sich die Bevölkerung jedoch entschieden im August 2026 ein internationales Festival zu organisieren, als Zeichen von Hoffnung und Widerstand. Hier die Einladung auf der Webseite von Kerem Schamberger, der auch vor Ort war.
Vor dem Festival fand eine geführte Tour mit internationalen Freiwilligen statt. Einen Bericht darüber und vom Festival gibt es bei Radio Lora.