Dorfläden gegen REWE

Gerade habe ich entdeckt, dass es in Deutschland schon an die 200 Dorfläden gibt. Das bedeutet von BürgerInnen selbst organisierte Nahversorger wenn der Supermarkt zusperrt. Seit 2016 gibt es auch ein Dorfladennetzwerk und hier sind die Mitglieder aufgelistet.

Soweit die gute Nachricht, nun die schlechte, durch die ich überhaupt erst auf dieses Netzwerk aufmerksam wurde: REWE hat vor 2 Jahren zugesperrt, ein Dorfladen ist entstanden. Nun hat REWE die alte Immobilie verkauft und beliefert die neuen Besitzer doch wieder. Was natürlich eine massive Bedrohung für den Dorfladen darstellt. Die BürgerInnen fragen sich verständlicherweise, was sich denn in den 2 Jahren verändert habe, dass REWE der Laden doch wieder profitabel erscheint. Und sie fragen sich, was passiert, wenn der Dorfladen deshalb zusperren muss und in 2 Jahren REWE sich doch wieder zurückzieht. Hier gibt’s die ganze Geschichte zu lesen – und sie zeigt einmal mehr auf: Commons brauchen Schutz und es braucht commonsfreundliche Gesetze. Bleibt zu hoffen, dass die BürgerInnen des Ortes REWE die kalte Schulter zeigen und weiterhin im Dorfladen einkaufen.

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