Digitale Commons

Facebook, Google & Co verlieren immer mehr Vertrauen, Internet und Privatsphäre scheinen sich nicht zu vertragen. Langsam haben wir uns daran gewöhnt, dass Big Brother mitliest. Damit wir die neuen Technologien selbstbestimmt und zum Vorteil aller nutzen können, braucht es kleine, dezentrale Strukturen. Zum Glück bewegt sich in dieser Richtung viel:

Da gibt es soziale Plattformen, open source und nicht profitorientiert, auf denen man mit anderen gemeinsam Projekte entwickeln, Neuigkeiten weitergeben und sich vernetzen kann. Etwa

wechange.de  oder grouprise.org – letzteres kann mensch gerade mittels Crowdfunding unterstützen.

Aber auch Internet Service Provider und Webhoster organisieren sich zunehmend neu.

Der Grazer Verein mur.at zB bietet Webservices nach dem Modell einer CSA an. Wer die Dienste nutzen will, muss dem Verein beitreten und am Jahresbeginn wird bekanntgegeben, welcher Betrag benötigt wird und alle Nutzer können ihren Beitrag festlegen.

Auch das Genossenschaftsmodell setzt sich immer mehr in dem Bereich durch. Da gibt es etwa die ctrl.alt.coop oder die hostsharing eG, die alles bieten, was die „Großen“ auch können. Der Vorteil: man weiß, wo seine Daten liegen, kleine Anbieter müssen keine Vorratsdaten speichern (auch wenn das grad nicht aktuell ist, wer weiß ..?) und es gibt persönliches Service.

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